AWO Mannheim übernimmt Vorsitz der Liga der Freien Wohlfahrtspflege
- 29. Jan.
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Die AWO Mannheim führt seit neuestem die Liga der freien Wohlfahrtsverbände in Mannheim. Sie sendet damit einen Appell für Mitsprache und stabile Finanzierung.

Mannheim. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Mannheim [1] hat den Vorsitz der Liga der freien Wohlfahrtspflege vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) übernommen. Der Zusammenschluss aus AWO, Caritas, Diakonie, DRK, dem Paritätischen und der Jüdischen Gemeinde beschäftigt rund 6.500 Menschen in über 250 sozialen Einrichtungen und wird von mehr als 4 000 Ehrenamtlichen unterstützt.
Die AWO Mannheim übernimmt genauer in der Amtszeit 2025 bis 2027 die Koordination der Liga-Arbeiten und vertritt die gemeinsamen Interessen gegenüber Stadt, Politik und weiteren Partnern.
Liga will in Entscheidungsprozesse zum Zukunftshaushalt eingebunden werden
AWO-Chef und neuer Vorsitzender Alexander Manz betonte die Verantwortung der Liga und forderte verlässliche Finanzierungswege. Kürzungen im Sozialbereich gefährdeten Qualität, Fachkraftstandards und Teilhabechancen. Der Zukunftshaushalt der Stadt könne „nur mit uns gelingen“, so Manz.
Beim anschließenden Roundtable formulierten die Verbände zentrale Positionen etwa zu Haushalt und Zuschusskonzept. Ziel der zweijährigen Amtszeit ist die Sicherung der sozialen Infrastruktur, Fachkräftesicherung, stabile Finanzierung und Stärkung der Chancengerechtigkeit in Mannheim.
Beim Zukunftshaushalt Mannheim war es der Liga wichtig, verbindlich in Planung und Entscheidungsprozesse eingebunden zu werden. Außerdem betonte sie etwa die Anpassung der Förderung an Tarif- und Kostenentwicklungen, um Fachkräfte zu binden und Standards zu sichern. Quelle: Mannheimer Morgen, 06.10.2026

